Mahsa Amini, Bild: Social Media
Mahsa Amini, Bild: Social Media
 
#mahsaamini

#مهسا_امینی

شعری برای مهسا امینی، ژینا، هموطنی که می‌توانست دخترم باشد، خواهرم و یا خودم

مهسا جان
سرنوشت تو مرا به یاد سالهای اول انقلاب می اندازد
به یاد سالهای بی پناهی و غربت
در محل تولدم تهران
آنروزها
ماموران کمیته
همیشه در کمین بودند
که بگیرند،
ببرند
و سربه نیست کند

امنیت حکومتی
همیشه بوی ناامنی می داد
انقلاب اسلامی
ما را از ما گرفت
راه نجات را به روی ما بست
به ما گفت که به ریسمان الهی چنگ بزنید و متفرق نشوید
و ما
با ریسمان پوسیده خدای انقلاب
پا به چاهی گذاشتیم
عمیق،
تاریک،
بی منزل

چاهی که مانند ماشین زمان
به هزاروچهارصد سال قبل
پرتابمان کرد
و ما گم شدیم
در چاه تاریک زمان
حیران و سرگردان در هزارو چهارصد سال پیش
یکهو
موهایمان را مجرم خطاب کردند
و صدایمان را ممنوع
زیر چادری سیاه
زمستان و تابستان را
به سر کردیم
پوستمان پوسید از بی هوایی چاه
صدایمان در سینه لال شد
از فرط سکوت

هربار که یکی از ما
هنوز جوان بود و با جرأت
با شعاع نور توانست
به زمان حال برگردد
ولی همینکه خواست
مانند زنان در زمان حال
آوازی سر دهد
و یا مویی و رویی نشان دهد
مامورین چاه زمان
با سرعت نور از راه رسیدند
و چوب شریعت را
بر سرش کوبیدند

و اینگونه شد که چهل و اندی سال است
سرهای ما زنان
در ایران قرن‌های پیش
حیرانند
حالا
پس از ضربه‌های مرگبار مامورین چاه زمان
بر سر زیبای تو،
مهسا جان
و با شکستن رؤیاهای جوانی ات در بطن جمجمه
گویی قلب ایران شکسته است
و زخم قدیمی اش
دوباره دهان باز کرده و می موید

حالا زنان
موهایشان را می برند
روسری هایشان را از سر می کنند
تا با گره زدن روسری ها و موهایشان به هم
ریسمانی ببافند محکم
برای فرار از چاه تاریک ماشین زمان

 

 

Ein Gedicht für Mahsa Amini, Jina, die meine Tochter sein könnte, meine Schwester oder ich selbst

Liebe Mahsa,
dein Schicksal erinnert mich an die ersten Jahre nach der Revolution
an das Gefühl der Schutzlosigkeit und des Fremdseins
im eigenen Geburtsort, Teheran

Damals
lauerten
Revolutionswächter
uns auf,
um uns festzunehmen
mitzunehmen
und verschwinden zu lassen

Die Sicherheit der Regierung
roch immer nach Unsicherheit
Die Islamische Revolution
hat uns auseinander gerissen
und versperrte uns die Fluchtwege

Sie sagten, wir sollen uns am „Göttlichen Faden“ festhalten
und uns nicht trennen lassen
Der göttliche Faden war aber verrottet
Wir fielen in eine alte Grube
tief, dunkel, ohne je anzukommen

Eine Grube, die uns
1400 Jahre zurückwarf
und wir verliefen uns
verwirrt in der Vergangenheit

Unsere Haare wurden
von heute auf morgen
angeklagt,
weil sie Haare waren
und unsere Stimme wurde verboten
Wir verbrachten
unsere Sommer und Winter
unter einem schwarzen Tschador
unsere Haut wurde gelb
in der stickigen Grube
Vor lauter Schweigen
wurde unsere Stimme stumm im Brustkorb

Jedes Mal, wenn eine von uns es wagte
etwas zu singen
oder ihr Gesicht und ihre Haare zu zeigen,
kamen die Grubenpolizisten
mit Lichtgeschwindigkeit
und schlugen mit dem Scharia-Klotz
auf ihren Kopf

So haben wir Frauen Irans
uns seit über 40 Jahren
in der Vergangenheit verlaufen

Nun, nach den tödlichen Schlägen der Grubenpolizisten
auf deinen schönen Kopf,
liebe Mahsa,
und mit dem Zerbrechen all deiner Jugendträume
ist Irans Herz gebrochen
und eine alte Wunde
öffnet ihren trauernden Mund

Nun schneiden Frauen ihre Haare
und legen ihre Kopftücher ab

Sie knoten ihre Haare und Kopftücher zusammen,
um eine feste Schnur zu flechten,
für die Flucht aus der dunklen Grube

گلی در گیسو

باران
باد
گل
گیسو
می خواهم از این پس از غصه هایم شعری نگویم

ولی حتی
گل و گیسو هم
در هوای شعر من
رنگ اندوه به خود می گیرند
وقتی که سرهای زنان سرزمین مادری ام
پر از درد و امر و نهی می‌شوند
فقط به خاطر نداشتن تکه‌ پارچه ای بر سر
در کشوری که در آن حتی
انتشار تصویر زنی شاعر
با گلی در گیسو
جرم است

Eine Blume im Haar

Regen
Wind
Blume
Haar
Ich möchte von nun an
nicht mehr von meiner Trauer dichten

Aber in meinen Gedichten
bekommen sogar
Blume und Haar
die Farbe der Trauer
wenn die Köpfe der Frauen in meiner Heimat
gefüllt werden
mit Kummer, Befehlen und Verboten
bloß weil sie keine Kopftücher tragen möchten
in einem Land
in dem sogar
die Veröffentlichung des Bildes einer Dichterin
mit einer Blume im Haar
strafbar ist

Morgen

Morgen wenn du nicht mehr da bist
rufen keine Raben
Morgen wenn du nicht mehr da bist
ist der Himmel des Fensters
ein wenig zu wenig
Morgen wenn du nicht mehr da bist
ist zwischen den Zimmerecken
kein Schatten
zwischen den Wäscheleinen
kein Nachbar
Zwischen den Rabenflügeln
kein Flug
Stell dir nur vor
morgen wenn du nicht mehr da bist
ist die Zuflucht des Fensters
nur der Wind